29 April 2026, 10:21

Hessische Polizei schlägt bei Raser-Kontrollen mit harten Strafen zu

Weißer Polizeiwagen vor einer Reihe von fahrenden Fahrzeugen auf einer Straße, die von Gras und Bäumen gesäumt ist, außerhalb einer Stadt.

Hessische Polizei schlägt bei Raser-Kontrollen mit harten Strafen zu

Polizei in Hessen geht mit gezielten Kontrollen gegen gefährlichen Straßenverkehr und Verstöße vor

Die spezielle Einheit "TRuP" (Tuner, Raser und gefährliche Verkehrsteilnehmer), die sich auf rücksichtslose Fahrer, illegale Autorennen und getunte Fahrzeuge konzentriert, hat am Wochenende in Hanau, Ronneburg und Offenbach umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Zahlreiche Autofahrer müssen nun mit Bußgeldern, Fahrverboten und der Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge rechnen.

In Hanau stoppten Beamte einen VW Polo, nachdem dieser eine rote Ampel überfahren hatte. Der Fahrer erhielt ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro. Kurze Zeit später ignorierte auch ein Audi A6, der dem Polo folgte, dasselbe Rotlicht – für den Fahrer bedeutete dies eine Strafe von 200 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Ein 29-jähriger Autofahrer in Hanau wurde bei einer Kontrolle mit gleich mehreren Verstößen erwischt: Er war zu schnell unterwegs, fuhr ohne Führerschein und stand unter dem Einfluss von Cannabis. Zudem stellten die Beamten fest, dass gegen ihn Haftbefehle vorlagen und er über 2.100 Euro an offenen Bußgeldern hatte.

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Ebenfalls in Hanau wurde einer Gruppe von sechs Personen der Zutritt zum Bereich Kinzigbogen untersagt. Der Ausschluss erfolgte nach wiederholten Verkehrsverstößen und ruppigem Verhalten im öffentlichen Raum.

Auf der Bundesstraße 448 wurde ein BMW M4 Competition mit 205 km/h gemessen. Der 24-jährige Fahrer muss nun mit einem Mindestbußgeld von 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen.

In Ronneburg fiel ein 18-Jähriger mit einem VW Käfer auf, dessen Auspuffanlage unzulässig laut war. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, der Fahrer muss mindestens 100 Euro Strafe zahlen.

In Offenbach gab es einen weiteren Fall mit illegalem Lärm: Ein Opel Astra OPC war mit unzulässigen Veränderungen unterwegs, wurde sichergestellt und der Halter muss ein Bußgeld von 90 Euro plus Bearbeitungskosten zahlen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass dasselbe Fahrzeug bereits vor fast einem Jahr wegen ähnlicher Verstöße beschlagnahmt worden war.

Die Aktionen führten zu zahlreichen Sanktionen, darunter Geldstrafen, Fahrverbote und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Die Behörden betonten erneut ihr Engagement im Kampf gegen rücksichtsloses Fahren und illegale Fahrzeugveränderungen. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Region geplant.

Quelle