Hertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Nina WalterHertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage gegen den 1. FC Magdeburg
Die Krise bei Hertha BSC vertieft sich: Nach der Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg steht die zehnte Saisonpleite zu Buche. Ohne wichtige Leistungsträger und mit verpassten Torchancen verschärften sich die Probleme des Teams. Trainer Stefan Leitl kritisierte nach dem Spiel die mangelnde Energie seiner Mannschaft.
Hertha musste auf die gesperrten Spieler Kennet Eichhorn und Paul Seguin verzichten. Zudem fehlte Stürmer Dawid Kownacki krankheitsbedingt – eine weitere Schwächung der Offensive. Trotz der personellen Ausfälle hielt die Mannschaft bis zur 62. Minute stand, ehe Magdeburg das 1:0 erzielte.
Die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Hertha fünf Minuten später durch Marten Winkler, doch die Großchance blieb ungenutzt. Nach dem Abpfiff räumte Verteidiger Luca Schuler ein, dass das Team kaum gefährliche Torraumszenen habe kreieren können. Die Niederlage bedeutet: Hertha holt aus den letzten drei Spielen nur noch einen einzigen Punkt.
Trainer Leitl zeigte sich sichtlich frustriert und bezeichnete die Leistung als „inakzeptabel“. Er forderte eine radikale Wende in den beiden verbleibenden Saisonspielen. Die Moral des Teams ist am Boden, die Zeit für eine Trendwende wird knapp.
Mit der Pleite setzt Hertha seine negative Serie fort – in den letzten drei Partien gab es lediglich einen Zähler. Nun stehen noch zwei Spiele an, in denen die Mannschaft unter großem Druck stehen wird. Ob Leitls Appell an die Verbesserung Wirkung zeigt, wird sich im nächsten Spielweisen müssen.






