Handball-EM 2026: Deutschlands Revanche-Chance gegen Portugal steht bevor
Nina WalterStart in die 'Todesgruppe': DHB-Team brennt auf Revanche - Handball-EM 2026: Deutschlands Revanche-Chance gegen Portugal steht bevor
Deutschlands Handball-Männer stehen vor dem brisanten Revanche-Duell gegen Portugal in der Hauptrunde der EM 2026
Die deutsche Männer-Handballnationalmannschaft trifft in der Hauptrunde der Europameisterschaft 2026 auf Portugal – ein hochspannendes Wiedersehen nach dem überraschenden Ausscheiden der DHB-Auswahl im Viertelfinale der WM 2023. Damals beendete Portugal die seit 2014 ungeschlagene Serie der Deutschen in Herning und sorgte für eine der größten Überraschungen des Turniers. Nun gehen beide Teams mit Selbstvertrauen in die nächste Phase, doch nur eines wird mit einem entscheidenden Auftaktsieg in die Runde starten.
Die Niederlage gegen Portugal vor einem Jahr sitzt tief. Für die deutsche Mannschaft ist es die Chance, die erste Pleite in Herning seit fast einem Jahrzehnt zu revidieren. Das Duell eröffnet die Hauptrunde, in der Bundestrainer Alfred Gislason die Marschroute klar vorgegeben hat: Jedes Spiel ab jetzt ist ein Finale.
Die DHB-Auswahl geht gestärkt in die Partie – als Gruppenerster der Vorrunde mit einem beeindruckenden Sieg gegen Spanien. Doch der Weg nach vorn wird alles andere als einfach. Die Hauptrundengruppe ist eine der stärksten der letzten Jahre, mit Top-Teams wie Dänemark, Norwegen und Frankreich. Mannschaftsmanager Benjamin Chatton betont die Herausforderung und lobt Portugals aktuelle Form, insbesondere den souveränen Auftritt gegen die Dänen. Die Portugiesen ihrerseits kommen mit Schwung in die Begegnung: Der überraschende Erfolg gegen die Dänen hat ihr Selbstbewusstsein gestärkt, und sie präsentieren sich als aufstrebende Mannschaft. Doch Deutschland wird alles daransetzen, die Revanche zu schaffen und von Beginn an die Weichen für eine harte Runde zu stellen.
Der Sieger dieses Auftaktspiels sichert sich die frühe Führung in einer hochumkämpften Gruppe. Für Deutschland geht es um Genugtuung, für Portugal darum, zu beweisen, dass der WM-Triumph kein Zufall war. Das Ergebnis wird die weiteren Aussichten beider Teams prägen, während das Turnier an Fahrt aufnimmt.
