Hammer-Baumärkte vor dem endgültigen Aus – 2.000 Jobs in Gefahr
Baumarkt-Kette Hammer steht vor dem Aus nach monatelangen Finanzproblemen
Nach monatelanger finanzieller Schieflage droht der deutschen Heimwerkerkette Hammer nun der endgültige Kollaps. Da keine verbindliche Rettungsvereinbarung zustande gekommen ist, hat das Unternehmen damit begonnen, Filialen zu schließen und den Betrieb schrittweise einzustellen. Für die Beschäftigten bedeutet dies zunehmende Jobverluste, während sich die Krise weiter zuspitzt.
Die Probleme des Unternehmens ziehen sich bereits seit Monaten hin – ohne dass eine tragfähige Lösung in Sicht wäre. Zwei potenzielle Käufer hatten sich kürzlich zurückgezogen und Hammer damit die letzte Rettungsmöglichkeit entzogen. Zwar hat sich inzwischen ein neuer Interessent mit einem vorläufigen Angebot gemeldet, doch eine endgültige Einigung steht noch aus.
Seit Anfang April finden in allen verbleibenden Filialen Räumungsverkäufe statt. Bis Ende März waren bereits 46 Standorte geschlossen worden, weitere 20 folgen bis Ende April. Die letzten 21 Filialen werden noch bis Ende Mai geöffnet bleiben, bevor sie endgültig ihre Türen schließen.
Der Insolvenzverwalter Stefan Meyer sucht weiterhin nach einer Rettung in letzter Minute. Doch die Zeit wird knapp: Sämtliche Mietverträge für die Filialen laufen im April mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist aus, und auch die Arbeitsverträge aller Mitarbeiter werden bis zu diesem Stichtag beendet.
Ohne einen Käufer werden die letzten Hammer-Filialen bis Ende Mai dichtmachen. Über 2.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, während die Zukunft des Unternehmens weiter ungewiss bleibt. Die verbleibenden Standorte werden ihre Schlussverkäufe abwickeln, bevor sie für immer schließen.






