Grevenbroich verschärft Leinenpflicht: Warum Hunde jetzt die Tierwelt gefährden
Elias HofmannGrevenbroich verschärft Leinenpflicht: Warum Hunde jetzt die Tierwelt gefährden
Neue Hinweise zu den Hundespaziergang-Regeln in Grevenbroich während der Frühlingsmonate
In Grevenbroich gelten während der Frühlingsmonate erneut klare Erinnerungen an die Regeln für das Gassi gehen mit Hunden. Die Brut- und Setzzeit für Wildtiere dauert von März bis Mai – eine besonders empfindliche Phase für die heimische Tierwelt. Die Behörden rufen Hundehalter dazu auf, strenge Richtlinien einzuhalten, um gefährdete Arten zu schützen.
In Grevenbroich müssen Hunde in besiedelten Gebieten, auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Einrichtungen an der Leine geführt werden. Diese Regel gilt auch bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. In freier Natur und in Wäldern gelten jedoch andere Bestimmungen:
Hunde dürfen in Wäldern und auf Feldern frei laufen, müssen aber stets unter voller Kontrolle stehen. Das Freilaufen ist nur auf ausgewiesenen Hauptwegen erlaubt, und die Tiere dürfen diese nicht verlassen. Ein Abweichen von den Wegen kann zu schweren Störungen führen, insbesondere für am Boden brütende Vögel und Jungtiere.
Stadtförster Frank Wadenpohl betont, dass viele Menschen nicht erkennen, wie sehr Hunde die Tierwelt beeinträchtigen können. Rehe, Hasen und verschiedene Vogelarten brauchen ruhige Bedingungen, um ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen. Freilaufende Hunde, die diese Tiere jagen oder aufscheuchen, können ganze Gelege oder Würfe gefährden.
Die Stadtbetriebe Grevenbroich haben die Regeln erneut in Erinnerung gerufen, um sicherzustellen, dass Wildtiere während ihrer kritischen Brutzeit ungestört bleiben. Im Mittelpunkt steht der Ausgleich zwischen Freiraum für Haustiere und dem Schutz der heimischen Fauna.
Die Vorschriften sollen Wildtiere in ihren verletzlichsten Monaten schützen. Hundehalter in Grevenbroich müssen ihre Tiere besonders in Naturräumen unter Kontrolle halten. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert, die heimischen Wildtierbestände während der Frühlingszeit zu schädigen.
