Grausamer Fund: Trächtiges Reh mit Armbrustbolzen in Bleckede getötet
Elias HofmannGrausamer Fund: Trächtiges Reh mit Armbrustbolzen in Bleckede getötet
Im Mai wurde ein trächtiges Reh mit einem Armbrustbolzen tödlich getroffen. Der Fund wurde am 27. Mai von einem örtlichen Jagdpächter in der Nähe von Bleckede gemacht. Die Polizei hat seitdem Ermittlungen wegen Wilderei und Tierquälerei eingeleitet.
Der Jagdpächter meldete das tote Tier den Behörden. Die Beamten sicherten den Armbrustbolzen aus dem Kadaver und begannen, dessen Herkunft zu ermitteln. Recherchen bei Armbrustherstellern führten die Ermittler zu einem potenziellen Käufer.
Aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses des Landgerichts Lüneburg durchsuchte die Polizei ein Wohnhaus in Bleckede. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten eine Armbrust sowie weiteres Zubehör. Die Bewohner des Anwesens gelten nun als Verdächtige, äußerten sich jedoch nicht zu den Vorwürfen. Ihre Anwälte übernehmen die weitere Vertretung.
Die mutmaßliche Tatwaffe wurde im Rahmen der laufenden Ermittlungen sichergestellt. Die Behörden untersuchen den Fall weiterhin, der sowohl Wilderei als auch Tierquälerei umfasst. Bisher wurden keine weiteren Details bekannt gegeben.

