Gleisarbeiter bei Zugunfall in Frechen-Königsdorf schwer verletzt – RE-9-Strecke stundenlang gesperrt
Lara BraunGleisarbeiter bei Zugunfall in Frechen-Königsdorf schwer verletzt – RE-9-Strecke stundenlang gesperrt
Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in einem besonders gefährdeten Streckenabschnitt, woraufhin die RE-9-Linie vorsorglich für fast zwei Stunden komplett gesperrt wurde.
Das Unglück passierte in den frühen Morgenstunden, als der Mann von einem Regional-Express aus Richtung Köln getroffen wurde. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Ermittler prüfen nun, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte.
Durch die Unterbrechung kam es bei sieben Zügen zu Verspätungen, die sich insgesamt auf etwa eineinhalb Stunden summierten. Aus Sicherheitsgründen blieb die RE-9-Strecke rund zwei Stunden lang gesperrt, während die Behörden die Unfallstelle absicherten.
Deutsche Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gelten in Risikobereichen wie Frechen-Königsdorf strenge Sicherheitsvorschriften: Dazu zählen Schutzausrüstung, signalgesteuerte Absperrungen, Zweier-Teams, beleuchtete Warnschilder, direkter Funkkontakt zu den Lokführern sowie spezielle Schulungen für Gleisarbeiter.
Der verletzte Mitarbeiter befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung, während die Ermittlungen andauern. Der Vorfall wirft Fragen zu den Sicherheitsprotokollen auf, konkrete Änderungen wurden jedoch bisher nicht angekündigt. Der Betrieb auf der RE-9-Linie läuft inzwischen wieder normal.






