Giftiges Anilin tritt im Brunsbütteler Hafen aus – kontrollierte Sprengung nötig
Lara BraunToxisches Anilin tritt aus Tanker in Brunsbüttel aus - Giftiges Anilin tritt im Brunsbütteler Hafen aus – kontrollierte Sprengung nötig
Chemieunfall im Brunsbütteler Hafen: Austritt giftiger Substanz
Am 20. Januar 2026 kam es im Brunsbütteler Hafen zu einem Austritt giftiger Chemikalien. Bis zu 1.000 Liter Anilin traten während des Löschvorgangs aus einem Öltanker aus. Nach Angaben der Behörden gab es keine Verletzten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr an Bord der Capewater, einem Schiff der deutschen Reederei Briese Schiffahrt GmbH & Co. KG. Der Großteil des Anilins blieb auf dem Schiffsdeck eingeschlossen, doch eine kleinere Menge gelangte in den Nord-Ostsee-Kanal.
Anilin, eine in der Farbstoffherstellung eingesetzte Chemikalie, gilt als giftig. Einsatzkräfte führten später eine kontrollierte Sprengung durch, um die restliche Substanz unschädlich zu machen.
Obwohl es sich um einen Gefahrgutvorfall handelte, wurden keine Personenschäden gemeldet. Der Hafen und die umliegenden Wasserstraßen wurden nach dem Austritt überwacht. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu Ursache oder langfristigen Folgen bekannt gegeben.
