"George"-Magazin wird durch Love Story zum teuren Kultobjekt der 90er
Plötzlicher Hype um das Politmagazin George aus den 1990ern lässt Preise explodieren
Das plötzlich gestiegene Interesse an dem Politmagazin George aus den 1990er-Jahren treibt die Preise im Internet in schwindelerregende Höhen. Die unerwartete Nachfrage folgt auf den Erfolg der Fernsehserie Love Story, die das Leben von John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette thematisiert. Seltene Ausgaben wechseln mittlerweile für mehrere hundert – teils sogar tausend – Pfund den Besitzer, etwa auf Plattformen wie eBay und Amazon.
Das Magazin George wurde 1995 als gemeinsames Projekt von John F. Kennedy Jr. und Michael J. Berman gegründet. Doch die Zusammenarbeit endete frühzeitig, nachdem Berman nach Konflikten mit Kennedy seine Anteile verkaufte. Die erste Ausgabe sorgte mit Cindy Crawford als George Washington für Furore und setzte damit den Ton für die ungewöhnliche Mischung aus Politik und Popkultur. Im Laufe der Zeit gelang es der Zeitschrift, Interviews mit Persönlichkeiten wie Elizabeth Dole, George Wallace und der Waffenrechtsaktivistin Marion Hammer zu führen.
Love Story, deren Finale am 26. März 2026 ausgestrahlt wurde, entwickelte sich zur erfolgreichsten Limited Series in der Geschichte von FX – gemessen an den Zuschauerzahlen auf Hulu und Disney+. Die Darstellung von Kennedys Leben weckte neues Interesse an seinem Wirken, darunter auch an George. Auf Pinterest stiegen die Suchanfragen nach "Outfits im Stil von Carolyn Bessette" um sagenhafte 12.600 Prozent, während Fans sich im New Yorker Washington Square Park zu einem spontanen JFK-Jr.-Double-Wettbewerb versammelten.
Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit sind die Wiederverkaufspreise des Magazins in die Höhe geschnellt. Auf Amazon werden Exemplare für über 800 Pfund angeboten, bei eBay verlangen Verkäufer bis zu 5.000 Pfund pro Ausgabe.
Die Serie hat die öffentliche Neugier auf Kennedys Vermächtnis neu entfacht und George damit wieder ins Rampenlicht gerückt. Die hohen Preise und die knappe Verfügbarkeit spiegeln den neuen Status des Magazins als begehrtes Sammlerstück wider. Bisher deutet nichts darauf hin, dass die Nachfrage bald nachlassen wird.






