24 April 2026, 10:06

Fusionspläne im Neuwieder Fußball: Stadt klärt Stadionprobleme – doch Lösungen fehlen

Luftaufnahme eines Fußballstadions im Stadtzentrum, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen, Masten und Kränen, mit saftig grünem Rasen.

Fusionspläne im Neuwieder Fußball: Stadt klärt Stadionprobleme – doch Lösungen fehlen

Die Stadt Neuwied hat sich zum geplanten Zusammenschluss zwischen Cosmos Koblenz und den örtlichen Fußballvereinen VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied geäußert. Bei einem Treffen mit Vereinsvertretern diskutierten Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Peter Jung zentrale Fragen – insbesondere zur Stadioninfrastruktur und den Kapazitätsengpässen.

Während des Gesprächs betonten die Stadtvertreter, dass eine mögliche Fusion alleinige Entscheidung der Vereine bleibe. Die Kommune habe darauf keinen Einfluss, räumte jedoch ein, dass bei einem Aufstieg in höhere Ligen wie die Oberliga passende Spielstätten erforderlich wären.

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Die bestehenden Sportanlagen in Neuwied sind bereits voll ausgelastet. Das Heimstadion der SG Neuwied in der Bimsstraße wird derzeit geprüft, ob es den Oberliga-Anforderungen entspricht. Das Raiffeisen-Stadion, eine weitere Option, erfüllt die Vorgaben hingegen nicht vollständig – unter anderem wegen Mängeln bei der Platzqualität und der Ausstattung.

Ein Ausbau des Raiffeisen-Stadions würde umfangreiche Planungen erfordern, darunter ein förmliches Bauleitverfahren. Zusätzliche Kapazitäten stehen nicht zur Verfügung, und die Stadt bestätigte, dass die bestehenden Nutzungsrechte anderer Vereine unverändert bleiben.

Die Gespräche zeigten die Herausforderungen auf, ein regelkonformes Stadion für ein fusioniertes Team zu finden. Da es derzeit weder Lösungen für die Kapazitätsfrage noch für notwendige Modernisierungen gibt, müssen die Vereine nun eigenständig ihre Optionen prüfen. Die Rolle der Stadt beschränkt sich darauf, Informationen bereitzustellen – eine aktive Steuerung des Fusionsprozesses ist nicht vorgesehen.

Quelle