11 June 2026, 12:27

Fuji in Kiel: Asiatische Vielfalt abseits von Sushi und Ramen

Ein Ort für alle, die sich nicht zwischen Sushi, Ramen oder Pho entscheiden können. Hier wird asiatische Küche großzügig und authentisch serviert – ohne Schnickschnack.

Fuji in Kiel: Asiatische Vielfalt abseits von Sushi und Ramen

Fuji liegt am Knooper Weg, nur einen kurzen Spaziergang vom Trubel Mettenhofs entfernt, und hat sich zu einem dieser Orte entwickelt, an denen man landet, wenn man Lust auf asiatisches Essen hat, sich aber nicht auf nur Sushi oder nur Ramen festlegen möchte. Die Karte springt zwischen vietnamesischer Pho, koreanischem Bibimbap, Sushi und thailändischen Currys hin und her – genug, um einen bei der Bestellung ins Grübeln zu bringen, besonders wenn aus der Küche Wellen von Knoblauch und Zitronengras strömen.

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Drinnen ist es schlicht, aber nicht ungemütlich. Die Tische sind großzügig platziert, auch wenn es am Wochenende voll wird – wer nicht warten will, sollte vorher anrufen. Das Personal wirkt wirklich engagiert, erklärt gerne Gerichte oder drosselt die Schärfe auf Wunsch. Und die Portionen? Großzügig. Ideal für Reste oder wenn man einfach richtig Hunger hat.

Hier werden Vegetarier nicht stiefmütterlich behandelt. Tofu-Gerichte bekommen dieselbe Aufmerksamkeit wie Fleischvarianten, und meistens wird auf Wunsch ausgetauscht. Das vegane Curry – mit Kokos, Gemüse und einer ordentlichen Schärfe – wird oft bestellt. Selbst die Sushi-Rollen mit nur Avocado und Gurke wirken nicht wie eine halbherzige Lösung.

Eine Besonderheit: Dienstags ist geschlossen, was in Kiel eher ungewöhnlich ist. Ansonsten hat von 11:30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet – praktisch für frühes Abendessen oder späte Snacks. Wer mit dem Auto kommt, findet leicht einen Parkplatz, die Adresse ist Knooper Weg 140A.

Fuji gibt sich weder hip noch instagramtauglich. Hier gibt es einfach solides Essen zu fairen Preisen mit einer Karte, die sich nicht auf eine Küche festlegt. Stammgäste kommen regelmäßig für die Pho oder die koreanischen Pfannkuchen – und in einer Stadt, in der asiatische Restaurants oft eine Glückssache sind, sagt das schon etwas aus.