
Friseursalon Laila: Wo Kiels Stammkunden ihre Haare lieben lernen
Friseursalon Laila liegt in der Schauenburgerstraße, einer ruhigen Seitenstraße gleich abseits des belebteren Sophienblatts. Hier handelt es sich nicht um einen dieser Salons, die sich zu sehr anstrengen – keine Neonreklamen, keine instagramtaugliche Einrichtung –, sondern um einen schlichten Friseur, zu dem die Kunden immer wieder zurückkehren. Fast 300 Online-Bewertungen, die meisten überschwänglich, sagen mehr aus als jede Werbung es könnte.
Betritt man den Laden, fällt einem sofort die entspannte Atmosphäre auf. Der Raum ist nicht besonders groß – ein paar Stühle, saubere Spiegel, eine schmucklose, aber keineswegs sterile Einrichtung, wie man sie von manchen Ketten-Salons kennt. Keine dröhnende Popmusik, keine Regale voller Produkte, die niemand braucht. Hier wird Haare geschnitten, nicht verkaufen wollen.
Laila, die Inhaberin, ist meist vor Ort, und Stammkunden schwärmen von ihr als einem der Gründe, warum sie immer wiederkommen. Der Salon hat sechs Tage die Woche geöffnet, samstags sogar bis in den frühen Nachmittag, sonntags aber geschlossen – denn auch Friseure brauchen mal eine Pause. Besser vorab einen Termin machen, besonders am Wochenende, doch wenn ein Platz frei ist, nehmen sie auch spontane Kunden an.
Die Preise sind nicht billig, aber auch nicht überteuert – sie liegen im mittleren Bereich für Kiel. Was man wirklich bezahlt, ist die Zeit, die sich das Team nimmt. Besonders Kunden mit lockigem oder strukturiertem Haar betonen, dass die Stylisten tatsächlich zuhören, statt einfach nur die übliche Routine abzuarbeiten. Kein Luxus-Spa, aber kleine Details – eine ausführliche Beratung, ein Föhnstyling, das nicht halbfertig wirkt – zeigen, dass man sich hier Mühe gibt.
Der Salon ist leicht zu finden: Schauenburgerstraße, dort, wo sie auf die Bergstraße trifft. Auf der Website stehen Telefonnummer und Adresse, oder man ruft einfach an. Große Werbung braucht der Laden nicht – gute Friseure in dieser Stadt haben auch ohne viel Aufhebens genug zu tun.
