Frankfurts bunte Protestkultur: Von Kurdistan bis zum Iran in einem Tag
Nina WalterViele Demonstrationen in Frankfurt - Kurden Stärker - Frankfurts bunte Protestkultur: Von Kurdistan bis zum Iran in einem Tag
Am 23. Oktober 2023 fand in Frankfurt eine Reihe von Demonstrationen statt, die sich mit den Konflikten im Nahen Osten, in Syrien und im Iran befassten. Die größte Kundgebung galt den kurdischen Rechten in Syrien und zog etwa 3.200 Teilnehmer an. Andere Proteste widmeten sich verschiedenen politischen Themen, ohne dass es zu größeren Störungen kam.
Der Tag begann mit friedlichen Versammlungen, wie die örtliche Polizei bestätigte. Bei einer Mahnwache wurde des in den USA getöteten Alex Pretti gedacht, während eine weitere Veranstaltung Solidarität mit der revolutionären Bewegung im Iran zeigte. Obwohl sich über 700 Menschen für die Iran-Kundgebung angemeldet hatten, blieb die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurück.
Am Abend fand eine pro-palästinensische Demonstration unter dem Titel Globalisiert die Intifada statt. Die größte Protestaktion des Tages konzentrierte sich jedoch auf die kurdischen Rechte in Syrien und verzeichnete die höchste Beteiligung.
Die Polizei überwachte alle Veranstaltungen genau, meldete aber keine nennenswerten Zwischenfälle. Die Demonstrationen blieben räumlich und thematisch getrennt, da jede einzelne sich mit unterschiedlichen regionalen Konflikten auseinandersetzte.
Die Proteste in Frankfurt deckten ein breites politisches Spektrum ab – von kurdischen Rechten bis hin zum Nahostkonflikt. Die Behörden bestätigten, dass alle Kundgebungen ohne größere Störungen verliefen. Die Veranstaltungen spiegelten die anhaltenden Spannungen in mehreren Regionen wider, blieben jedoch den gesamten Tag über geordnet.
