16 March 2026, 14:06

Frankfurter Volksbank meldet Rekordgewinn – doch verliert sie ihren Spitzenplatz

Eine Karte des Deutschen Reichs aus dem 19. Jahrhundert, die den Rhein Fluss hervorhebt, mit begleitendem Text.

Rekordgewinn für die Frankfurter Volksbank - Frankfurter Volksbank meldet Rekordgewinn – doch verliert sie ihren Spitzenplatz

Die Frankfurter Volksbank hat für das Jahr 2025 einen Rekordgewinn gemeldet – das Nettoergebnis stieg um 29 Prozent. Die starke Performance der Bank folgt auf ein Jahr mit wachsenden Zins- und Provisionserträgen. Dennoch hat sie ihren Platz als größte Genossenschaftsbank Deutschlands nach Bilanzsumme verloren.

Der Nettogewinn der Bank kletterte 2025 auf 118,8 Millionen Euro und übertrifft damit das Vorjahresergebnis. Dieser Anstieg geht auf höhere Nettozins- und Provisionserträge im Jahr 2024 zurück. Zudem trugen gestiegene Bewertungen von Wertpapieren zu den verbesserten Ergebnissen bei.

Die Steuerbelastung sank 2024, da keine Grunderwerbsteuern durch Fusionen anfielen. Seit 1990 hat die Bank durch 22 Zusammenschlüsse deutlich an Größe gewonnen und ihre Präsenz in der Rhein-Main-Region ausgebaut.

Trotz des finanziellen Erfolgs ist die Frankfurter Volksbank nicht mehr die größte Genossenschaftsbank Deutschlands gemessen an der Bilanzsumme – dieser Titel geht 2025 an die Berliner Volksbank.

Die jüngsten Zahlen zeigen einen deutlichen Gewinnsprung, angetrieben durch operative Erträge und günstige Marktbedingungen. Zwar hat die Fusionsstrategie das regionale Wachstum vorangetrieben, doch ihre Position im Ranking der Genossenschaftsbanken hat sich verschoben. Aktualisierte Finanzberichte wären nötig, um die aktuelle Wettbewerbsposition einzuschätzen.

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