FFG baut Werk 3 in Schleswig-Holstein: Rüstungsboom für Bundeswehr und Region
Lara BraunRüstungshersteller FFG expandiert - Grundsteinlegung für neues Gebäude - FFG baut Werk 3 in Schleswig-Holstein: Rüstungsboom für Bundeswehr und Region
Rüstungsunternehmen FFG startet Bau von Werk 3 – große Erweiterung in Schleswig-Holstein
Der Rüstungskonzern Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) hat den ersten Spatenstich für Werk 3 gesetzt – eine bedeutende Erweiterung am Standort Schleswig-Holstein. Die neue Produktionsstätte wird die Kapazitäten des Unternehmens verdoppeln und langfristige Arbeitsplätze in der Region schaffen. An der feierlichen Grundsteinlegung nahmen hochrangige Gäste teil, darunter Ministerpräsident Daniel Günther und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer.
Der Baubeginn markiert den Start eines Projekts, das die Operationsstruktur von FFG grundlegend verändern wird. Werk 3 umfasst ein fünfstöckiges Verwaltungsgebäude, zwei große Produktionshallen sowie ein Logistikzentrum mit einem vollautomatisierten Hochregallager. Die Aufnahme der Produktion ist für das Frühjahr 2027 geplant.
In Kooperation mit dem finnischen Rüstungskonzern Patria wird FFG rund 300 gepanzerte Transportfahrzeuge für die Bundeswehr fertigen. General Breuer betonte bei der Veranstaltung die Bedeutung der Anlage als Gegengewicht zu Russlands militärischer Aufrüstung und Aggression. Ministerpräsident Günther bezeichnete das Vorhaben als "entscheidenden Schritt zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten".
Obwohl die genaue Zahl der neuen Dauerarbeitsplätze noch nicht genannt wurde, erwartet die Region durch die Erweiterung einen spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung. Das Werk wird Flensburg und Schleswig-Holstein als industrielle Schlüsselfiguren in Norddeutschland weiter festigen.
Werk 3 wird die Produktionskapazitäten von FFG deutlich steigern und die Ausrüstungsbedürfnisse der Bundeswehr unterstützen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Position der Region in der Rüstungsindustrie. Die Bauarbeiten laufen bereits, der Betrieb soll in weniger als drei Jahren aufgenommen werden.
