21 March 2026, 18:05

FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage vor dem Abstieg aus der 3. Liga

Eine Gruppe von Fussballspielern in Uniformen klatscht auf einem Ligue 1-Feld in Feierlaune, mit einem "Ligue 1"-Schild im Hintergrund.

Abstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage vor dem Abstieg aus der 3. Liga

FC Erzgebirge Aues Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der 3. Liga sind nach einer 1:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim nahezu zerronnen. Die Pleite verlängert die sieglose Serie des Vereins auf über drei Monate und bringt den Traditionsclub an den Rand des Abstiegs. Mit nur noch acht ausstehenden Spielen könnte der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz bald zweistellig werden.

Aue ging zwar durch ein Tor von Marvin Stefaniak in der 44. Minute in Führung, doch der Vorsprung hielt lediglich fünf Minuten: Lovis Bierschenk glich für Mannheim aus. In der Nachspielzeit traf dann Terrence Boyd zum Siegtreffer – ein Tor, das wegen eines möglichen Handspiels für Diskussionen sorgte. Da in der 3. Liga kein Videobeweis (VAR) zum Einsatz kommt, blieb die Entscheidung bestehen.

Die Niederlage vertieft Aues Abstiegsnot. Selbst eine makellose Bilanz in den verbleibenden Partien dürfte kaum ausreichen, um die wachsende Lücke zu schließen. Abseits des Platzes kämpft der Verein seit der Saison 2022/23 mit finanziellen Problemen, sparte durch Spielerverkäufe, Personalabbau im Trainerstab und strikte Budgetkürzungen.

Trotz der Rückschläge betont die Vereinsführung, die professionellen Strukturen aufrechterhalten zu wollen – auch mit Blick auf die geplante Zukunft in der Regionalliga. Für die kommende Spielzeit ist ein Budget von knapp 10 Millionen Euro vorgesehen, wobei der Fokus auf dem direkten Wiederaufstieg liegt. Bis Sommer 2027 sollen Maßnahmen greifen, um den Club zu stabilisieren.

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Aue steht damit vor dem fast sicheren Abstieg, mit wenig Zeit für eine Wende. Nun geht es um den Neuaufbau, um möglichst schnell in die 3. Liga zurückzukehren. Finanzielle Disziplin und ein schlanke, aber wettbewerbsfähige Budgetplanung werden die kommenden Jahre prägen.

Quelle