Fahrpreise im MDV steigen ab August – Leipzig und Halle besonders betroffen
Finn FuchsFahrpreise im MDV steigen ab August – Leipzig und Halle besonders betroffen
Öffentliche Verkehrsmittel in Mitteldeutschland werden ab August teurer
Die Fahrpreise im Nahverkehr in weiten Teilen Mitteldeutschlands steigen ab August. Im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV), der mehrere Städte und Landkreise umfasst, werden Busse, Straßenbahnen und Züge teurer. Als Hauptgründe für die Anpassungen nennen die Verantwortlichen gestiegene Spritkosten und Tarifabschlüsse.
Die Preiserhöhungen fallen je nach Region unterschiedlich aus. In Halle (Saale) steigen die Ticketpreise um 3,2 Prozent, während Fahrgäste in Leipzig mit einem stärkeren Anstieg von 5,0 Prozent rechnen müssen. Besonders betroffen sind die umliegenden Landkreise: Im Altenburger Land, Burgenlandkreis, Landkreis Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis klettern die Durchschnittspreise um 5,56 Prozent.
Das MDV-Netz erstreckt sich über ein großes Gebiet, darunter die Städte Halle und Leipzig sowie die Landkreise Leipzig, Nordsachsen, Saalekreis, Burgenlandkreis und Altenburger Land. Zudem sind regionale Zugverbindungen in Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld sowie die Stadt Dessau-Roßlau eingebunden. Die Anpassungen folgen auf Verhandlungen über höhere Löhne und die anhaltenden Auswirkungen der gestiegenen Spritpreise.
Die neuen Tarife gelten ab August im gesamten MDV-Gebiet. Pendler in Leipzig und den umliegenden Landkreisen sind von den stärksten Erhöhungen betroffen. Die Verkehrsbehörden begründen die Änderungen direkt mit wirtschaftlichen Belastungen, darunter Treibstoffkosten und Personalkosten.






