EVG feiert historischen Sieg bei Bahn-Betriebsratswahlen mit 85 Prozent
Nina WalterEVG feiert historischen Sieg bei Bahn-Betriebsratswahlen mit 85 Prozent
Die Gewerkschaft EVG hat bei den jüngsten Betriebsratswahlen der Deutschen Bahn einen deutlichen Sieg errungen. Mit über 85 Prozent der Stimmen verzeichnete die Gewerkschaft einen Zuwachs von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Ergebnis von 2022. Der stellvertretende Vorsitzende Kristian Loroch bezeichnete das Ergebnis als einen „großen Erfolg“ für die Organisation.
Betriebsratswahlen gelten als wichtiger Gradmesser für die Unterstützung der Belegschaft durch die Arbeitnehmervertretung. Die EVG, die sich für Beschäftigte in der deutschen Bahn- und Verkehrsbranche einsetzt, hatte im Vorfeld der Wahl intensiv kampagnisiert. Ihre Fokussierung auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Bahn scheint bei den Mitarbeitenden auf breite Zustimmung gestoßen zu sein.
Der Stimmenanteil der Gewerkschaft stieg deutlich an und erreichte 85 Prozent – ein Plus von etwa 76 Prozent vor zwei Jahren. Die EVG-Führung wertete das Ergebnis als klare Bestätigung ihrer Arbeit. Sie argumentierte, dass das Wahlergebnis das wachsende Vertrauen in ihren Verhandlungsansatz und ihr Engagement für Arbeitnehmerrechte widerspiegle.
Der stellvertretende Vorsitzende Kristian Loroch betonte die Bedeutung dieses Erfolgs. Er erklärte, dass das starke Mandat die Position der Gewerkschaft in künftigen Gesprächen mit der Unternehmensführung der Deutschen Bahn stärken werde.
Das Wahlergebnis verleiht der EVG eine stärkere Stimme bei der Gestaltung der Arbeitsplatzpolitik der Deutschen Bahn. Mit einem fast rekordhohen Stimmenanteil nimmt die Gewerkschaft nun eine einflussreichere Rolle bei der Vertretung der Mitarbeiterinteressen ein. Gleichzeitig setzt das Ergebnis Maßstäbe für künftige Tarifverhandlungen innerhalb des Konzerns.







