Eisige Mutprobe: Bunte Schwimmer trotzen der Spree an Ostern
Ein kühles, aber buntes Spektakel steht an diesem Osterwochenende an der Spree bevor
Am Karsamstag wagen es mutige Schwimmerinnen und Schwimmer, trotz einstelliger Wassertemperaturen den Fluss hinabzutreiben. Die Tradition wird von einem örtlichen Schwimm- und Tauchsportverein in Erkner bei Berlin organisiert.
Der Startschuss fällt in Neu Zittau, wo sich die Teilnehmer versammeln, bevor sie die Spree hinabgleiten. Jede Schwimmerin und jeder Schwimmer nutzt dabei einen auffällig bunten Schwimmkörper, um im eiskalten Wasser über Wasser zu bleiben. Die Strecke folgt dem natürlichen Flussverlauf und endet am Erknerer Standbad, einem beliebten Badestrand am See.
Langfristige Aufzeichnungen über die Frühlingstemperaturen der Spree der letzten fünf Jahre gibt es nicht. Aktuelle Messungen bestätigen jedoch, dass das Wasser weiterhin im einstelligen Bereich liegt – eine zusätzliche Herausforderung für alle, die teilnehmen.
Das Treiben endet am Standbad Erkner, wo sich die Teilnehmer nach ihrer eisigen Tour wieder aufwärmen können. Die Organisatoren haben die Veranstaltung für den 4. April geplant und bieten Schwimmern wie Zuschauern damit eine besondere Art, den Karsamstag zu begehen. Der Verein erwartet eine Mischung aus erfahrenen Teilnehmern und Neulingen, die die Tradition mit Leben füllen.






