Dürre in Sachsen-Anhalt: Landwirte bangt um ihre Ernte durch extreme Wasserknappheit
Nina WalterWasserknappheit auf den Feldern - Bauern fürchten Ertragseinbußen - Dürre in Sachsen-Anhalt: Landwirte bangt um ihre Ernte durch extreme Wasserknappheit
Landwirte in Sachsen-Anhalt kämpfen mit extremen Wasserknappheit – Dürre bedroht Ernten in Sachsen-Anhalt. In Sachsen-Anhalt leiden Landwirte unter schweren Wasserengpässen, da die Bodenfeuchtigkeit weiterhin kritisch niedrig bleibt. Trotz einiger Regenfälle im Februar herrschen in weiten Teilen des Bundeslandes nach wie vor Dürrebedingungen. Experten warnen, dass die Ernten bald Schaden nehmen könnten, sollte die Trockenphase anhalten. Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Bodenfeuchtigkeit in der Mitte Sachsen-Anhalts seit 2021 um 15 bis 20 Prozent unter den langjährigen Durchschnittswerten liegt. Besonders trocken waren die Jahre 2022 und 2024, in denen deutlich weniger Niederschlag als üblich fiel. In Magdeburg wurden 2025 nur 377 Liter pro Quadratmeter gemessen – ein deutlicher Rückgang gegenüber über 550 Litern im Vorjahr. Besonders betroffen sind der Harz und die südlichen Regionen, wo das für Pflanzen verfügbare Wasser unter das für gesunde Ernten notwendige Niveau gesunken ist. Selbst der Regenschatten des Harzes, der normalerweise trockener ist als das Umland, leidet nun unter extremen Wassermangel. Die nördlichen und östlichen Landesteile, darunter auch einige Harzgebiete, weisen zwar etwas bessere Feuchtigkeitswerte auf – bleiben aber ebenfalls gefährdet. Auch der Herbst 2025 und der Winter 2026 brachten kaum Entlastung, da die Niederschläge deutlich unter dem Durchschnitt blieben. Der Bauernverband Sachsen-Anhalt berichtet, dass die Wasservorräte in den obersten Bodenschichten bald so weit sinken könnten, dass Pflanzen unter Trockenstress geraten. Ohne ergiebige Regenfälle könnte sich die Lage in den kommenden Monaten weiter verschärfen. Die anhaltende Dürre gefährdet die Ackerflächen in ganz Sachsen-Anhalt, da die Bodenfeuchtigkeit weiterhin bedrohlich niedrig ist. Falls sich die Niederschläge nicht bald erhöhen, drohen den Kulturen weitere Schäden. Die Behörden beobachten die Entwicklung genau, während sich Landwirte auf mögliche Wasserbeschränkungen vorbereiten.
