Dortmund feiert 4:0-Kantersieg und steht vorzeitig in der Champions League
Nina WalterDortmund feiert 4:0-Kantersieg und steht vorzeitig in der Champions League
Borussia Dortmund sichert sich mit einem 4-0-Kantersieg gegen Freiburg die Teilnahme an der nächsten Champions-League-Saison. Mit dem deutlichen Erfolg steht der BVB vorzeitig als Top-4-Team fest – und das noch drei Spieltage vor Saisonende. Gleichzeitig verteidigte der VfB Stuttgart durch ein 1-1 gegen Werder Bremen den vierten Tabellenplatz.
Dortmund übernahm von Anfang an die Kontrolle und führte bereits nach 30 Minuten mit 3:0. Maximilian Beier, Serhou Guirassy und Ramy Bensebaini trafen in schneller Folge und machten die Partie früh zur Einbahnstraße. Fabio Silva setzte in der Schlussphase mit dem 4:0 den Schlusspunkt unter die demonstrierte Überlegenheit.
Trainer Niko Kovač gab dem jungen Verteidiger Samuele Inacio (21) seinen ersten Startelf-Einsatz – der bei seiner Auswechslung in der 74. Minute vom Publikum begeistert gefeiert wurde. Später debütierte mit Mathis Albert sogar ein 16-jähriger US-amerikanischer Mittelfeldspieler, als er kurz vor Schluss eingewechselt wurde. Torhüter Gregor Kobel verhinderte unterdessen mit einer starken Parade einen Ehrentreffer von Freiburgs Cyriaque Irié.
Die Breisgauer, noch geschwächt von der enttäuschenden DFB-Pokal-Halbfinalniederlage gegen Stuttgart, setzten auf Rotation. Cheftrainer Julian Schuster wechselte mehrfach durch und brachte mit Rouven Tarnutzer (18) ebenfalls einen Debütanten ins Mittelfeld.
Unterdessen bleibt der Kampf um Platz vier spannend: Stuttgart hält durch das Remis gegen Bremen die Tabellenführung vor Hoffenheim (gleiche Punktzahl, bessere Tordifferenz). Dortmunds souveräner Sieg besiegelt nicht nur die Rückkehr in die Königsklasse, sondern unterstreicht auch den erfolgreichen Einsatz junger Talente wie Albert und Inacio. Freiburg hingegen nutzt die letzten Spiele der Saison weiter für Experimente – nach dem enttäuschenden Pokal-Aus bleibt die Mannschaft im Umbruch. Die Entscheidung um den vierten Champions-League-Platz bleibt bis zum Schluss offen.






