Diebstahl bei Zollbeamten kurz vor Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Neukölln
Lara BraunDiebstahl bei Zollbeamten kurz vor Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Neukölln
Am Freitagabend wurde aus dem Auto eines Zollbeamten im Berliner Bezirk Neukölln ein Rucksack mit persönlichen und dienstlichen Gegenständen gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich kurz vor einer großangelegten Razzia gegen die organisierte Kriminalität in nächtlichen Veranstaltungsorten der Stadt.
Der Rucksack war aus einem abgeschlossenen, unmarkierten Fahrzeug auf der Donaustraße entwendet worden. Die Behörden stufen den Vorfall als schweren Diebstahl ein, da es sich bei den gestohlenen Gegenständen um sensible Utensilien handelte.
Noch am selben Abend nahm Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) an der großangelegten Aktion teil, an der Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden beteiligt waren. Die Razzia richtete sich gegen Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Kneipen und Spielhallen, die im Verdacht stehen, illegale Geschäfte zu betreiben. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten unversteuerten Tabak, Spielautomaten und Drogen.
Ziel der Operation war es, die Strukturen der organisierten Kriminalität in diesen Einrichtungen zu zerschlagen. Mehrere Behörden arbeiteten Hand in Hand, um die Räumlichkeiten zu überprüfen und Beweismaterial im Zusammenhang mit illegalem Handel sicherzustellen.
Die Ermittlungen zum Diebstahl des Zollbeamten-Rucksacks laufen derweil weiter. Die Razzia unterstreicht indes die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die organisierte Kriminalität in Berlins Nachtleben und Einzelhandel einzudämmen. Ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, ist bisher nicht bestätigt.







