04 November 2025, 18:08

Deutschland aktualisiert Regeln für die Frühpensionierung: 65 mit 45 Jahren oder 63 mit 35 Jahren, aber reduzierte Rente

Ein Baby, das unter einer Babyschaukel liegt, mit einem Warnaufkleber auf der linken Seite der Schaukel.

Rente mit 63: Wer kann in die Frühpension gehen? - Deutschland aktualisiert Regeln für die Frühpensionierung: 65 mit 45 Jahren oder 63 mit 35 Jahren, aber reduzierte Rente

Deutschlands Rentenreform: Neue Regeln für den vorzeitigen Ruhestand Das deutsche Rentensystem hat die Bedingungen für den vorzeitigen Ruhestand aktualisiert. Wer 45 Beitragsjahre nachweisen kann, darf nun zwei Jahre früher ohne Abzüge in Rente gehen – allerdings mit einer dauerhaft gekürzten Rente. Da die reguläre Altersgrenze auf 67 Jahre angehoben wurde, verschiebt sich auch das Alter für den abzugsfreien Frühruhestand. Für Versicherte mit 35 Beitragsjahren ist ein Ruhestand ab 63 möglich, allerdings mit lebenslangen Rentenabschlägen. Das Gesetz zur Altersrente für langjährig Versicherte erlaubt dies, doch jeder Monat des vorzeitigen Ruhestands mindert die Rente um 0,3 Prozent – dauerhaft. Wer also mit 63 Jahren und 35 Beitragsjahren in Rente geht, muss mit einer Kürzung von 14,4 Prozent rechnen. Um die Anspruchsberechtigung zu prüfen, ist eine Rentenauskunft der Deutschen Rentenversicherung erforderlich. Rentenabschläge lassen sich durch den Kauf zusätzlicher Rentenpunkte ausgleichen. Der Antrag muss spätestens drei Monate vor dem gewünschten Renteneintritt gestellt werden. Zusammenfassung: Die neuen Regeln ermöglichen einen abzugsfreien Frühruhestand ab 65 Jahren bei 45 Beitragsjahren oder ab 63 Jahren bei 35 Beitragsjahren – dann jedoch mit dauerhaften Rentenminderungen. Wer kurz vor dem Ruhestand steht, sollte die Änderungen genau prüfen und seine Planung entsprechend anpassen.

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