30 March 2026, 00:06

Deutsche lehnen Kürzungen bei der Krankenversicherung strikt ab

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Lücke in der Versorgung für amerikanische Familien."

Deutsche lehnen Kürzungen bei der Krankenversicherung strikt ab

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Deutschen weiterhin skeptisch gegenüber Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung stehen. Die von Insa im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführte Erhebung befragte 1.003 Personen zu möglichen Reformen, um die Ausgaben im System zu senken.

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Die Mehrheit der Befragten zeigte nur geringe Bereitschaft, höhere persönliche Kosten oder Leistungskürzungen zu akzeptieren. Die Umfrage fand zwischen dem 26. und 27. März 2026 statt. Auf die Frage nach konkreten Maßnahmen erklärten sich lediglich 8 Prozent bereit, höhere Versicherungsbeiträge zu zahlen. Weitere 11 Prozent könnten sich vorstellen, mehr Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte zu leisten.

Etwas mehr Zustimmung fand der Vorschlag, das Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung zu reduzieren – hier waren 21 Prozent dafür. Gleichzeitig unterstützten 14 Prozent die Wiedereinführung von Praxisgebühren für Arztbesuche. Ein größerer Anteil von 31 Prozent könnte darauf verzichten, für einen Facharztbesuch eine Überweisung zu benötigen.

Einer der unbeliebtesten Vorschläge war die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung für Ehepartner. Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent lehnte dies ab, während 28 Prozent dafür waren. Insgesamt sprachen sich 39 Prozent gegen jegliche Kürzungen bei den Gesundheitsleistungen für Versicherte aus.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die meisten Deutschen die aktuellen Leistungen der Krankenversicherung beibehalten möchten, statt Einschnitte oder höhere Kosten zu akzeptieren. Die Umfrage unterstreicht eine zurückhaltende Haltung gegenüber Reformen – nur eine Minderheit ist bereit, grundlegende Veränderungen im System mitzutragen.

Quelle