12 February 2026, 18:12

Chrupalla verteidigt Beschäftigung von Angehörigen in seinen AfD-Büros

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer handschriftlichen genealogischen Tafel einer deutschen Familie, gefüllt mit Text über Familienmitglieder und ihre Abstammung.

AfD-Vorsitzender Chrupalla beschäftigt Frau eines Parteikollegen - Chrupalla verteidigt Beschäftigung von Angehörigen in seinen AfD-Büros

Tino Chrupalla, Co-Vorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) in Hessen, hat sich zu Fragen geäußert, warum in seinen Wahlkreisbüros Familienangehörige beschäftigt werden. Berichten zufolge ist dort eine Frau angestellt, deren Ehemann für dieselbe Partei Abgeordneter im Landtag ist. Chrupalla bezeichnete die Personalentscheidung als unproblematisch und ohne Beanstandungen.

Die betreffende Mitarbeiterin arbeitet seit 2017 in Chrupallas Bürgerbüros in Hessen. Sie bearbeitet dort öffentliche Anfragen und organisiert Besuche im Bundestag an den Standorten Weißwasser und Niesky. Ihr Mann, Robert Kuhnert, zog 2019 in den sächsischen Landtag ein und ist seit 2015 AfD-Mitglied.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Chrupalla betonte, dass er und Kuhnert zwar dieselben Büroräume nutzen, aber nicht miteinander verwandt seien. Zudem bestätigte er, dass es keine personellen Überschneidungen zwischen seinem Team und dem von Kuhnert gebe. Zwar räumte er ein, dass frühere Fälle der Anstellung von Angehörigen in Sachsen-Anhalt für Unbehagen gesorgt hätten – die aktuelle Situation sei jedoch anders gelagert.

Der AfD-Chef in Hessen wies alle Bedenken gegen die bestehende Praxis zurück. Er nannte sie "völlig unproblematisch" und versicherte, dass keine Regeln verletzt worden seien.

Es geht um eine langjährige Mitarbeiterin, deren Ehemann ein eigenständiges politisches Mandat innehat. Chrupalla stellte klar, dass weder familiäre Bindungen noch gemeinsame Beschäftigungsverhältnisse zwischen seinen Büros und denen Kuhnerts bestünden. Die Debatte reiht sich ein in die allgemeine Diskussion über Personalpraktiken innerhalb der Partei in Hessen.