14 April 2026, 08:05

Cancom mit sinkendem Umsatz 2025 – doch der Bruttogewinn wächst überraschend

Blauer Hintergrund mit zentrierter weißer Schrift, die besagt: "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem Hochgeschwindigkeitsinternet zu verbinden."

Cancom mit sinkendem Umsatz 2025 – doch der Bruttogewinn wächst überraschend

Cancom verzeichnet leichten Umsatzrückgang 2025 – doch der Bruttogewinn steigt

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Der IT-Dienstleister Cancom hat für das Jahr 2025 einen leichten Rückgang des Gesamtumsatzes gemeldet, gleichzeitig aber den Bruttogewinn gesteigert. Der Konzernumsatz sank auf 1,71 Milliarden Euro – nach 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. Dennoch gelang es dem Unternehmen, den Bruttogewinn auf 697 Millionen Euro zu erhöhen (2024: 694 Millionen Euro).

In Deutschland ging der Umsatz um 3,7 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro zurück, was vor allem auf die zurückhaltenden Investitionen der Kunden zurückzuführen ist. Das internationale Geschäft entwickelte sich hingegen positiver: Hier stieg der Umsatz um 3,2 Prozent auf 622,1 Millionen Euro und milderte so den Rückgang im Heimatmarkt teilweise ab.

Der Bruttogewinn legte leicht zu und erreichte 697 Millionen Euro (2024: 694 Millionen Euro). Vorstandschef Rüdiger Rath betonte, dass die grundsätzliche Nachfrage nach digitaler Transformation weiterhin hoch bleibe. Die strukturellen Treiber der Digitalisierung seien intakt, auch wenn die kurzfristigen Marktbedingungen schwankten.

Für das Jahr 2026 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro. Die Prognose berücksichtigt mögliche Herausforderungen wie steigende Preise und anhaltende Unsicherheiten in der Versorgung mit IT-Komponenten. Das Unternehmen geht davon aus, dass Kernprojekte der Digitalisierung über das Jahr hinweg stabil bleiben werden.

Auch andere Branchenvertreter wie Bechtle und Computacenter haben ähnliche Erwartungen für 2026 signalisiert.

Fazit: Gemischtes Bild mit vorsichtigem Optimismus Die Zahlen von Cancom für 2025 zeigen ein zwiespältiges Ergebnis – rückläufige Erlöse in Deutschland, aber Wachstum im Ausland und ein leicht gestiegener Bruttogewinn. Die Prognose für 2026 fällt verhalten optimistisch aus: Die starke Nachfrage nach Digitalisierungslösungen steht möglichen Lieferkettenengpässen und Preisdruck gegenüber. Die Branche scheint diesen ausgewogenen, aber stabilen Kurs für das kommende Jahr zu teilen.

Quelle