25 April 2026, 00:08

Bundestag senkt Spritpreise ab Mai – doch nur für zwei Monate

Demonstranten mit einem Transparent "Kein Grund zur Feier" gegen deutsche Sparmaßnahmen, mit Straßeninfrastruktur und Gebäuden im Hintergrund.

Bundestag senkt Spritpreise ab Mai – doch nur für zwei Monate

Der Deutsche Bundestag hat eine temporäre Spritpreissenkung beschlossen, um die Kosten für Autofahrer zu senken. Ab dem 1. Mai werden die Preise für Benzin und Diesel für zwei Monate um etwa 17 Cent pro Liter sinken. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bezeichnete den Schritt als wichtige Maßnahme, um Haushalte in der anhaltenden Krise finanziell zu entlasten.

Die Treibstoffrabatte wurden von den Abgeordneten als Teil umfassender Hilfen für Bürger beschlossen, die mit hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Klingbeil betonte, dass die Senkung zwar sofortige Entlastung bringe, die Regelung jedoch nur bis Ende Juni gelte.

Unterdessen bleibt die Debatte über eine Übergewinnsteuer umstritten und spaltet die Ampelkoalition. Zwar erwies sich eine solche Abgabe 2022 als wirksam, doch gibt es weiterhin Uneinigkeit über ihre Umsetzung in diesem Jahr. Klingbeil bezeichnete die jüngsten Gespräche mit der EU-Kommission zum Thema als konstruktiv, machte aber deutlich, dass Unternehmen mit überhöhten Krisengewinnen zur Verantwortung gezogen werden müssten.

Neben der Spritpreissenkung plant die Regierung zudem Reformen bei der Einkommensteuer. Die Koalition ist sich einig, dass Änderungen nötig sind, um Gering- und Mittelverdiener zu entlasten. Klingbeil wies jedoch darauf hin, dass zunächst stabile Finanzierungsmechanismen gesichert werden müssten.

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Die Treibstoffverbilligung wird die Preise an der Zapfsäule für zwei Monate ab dem 1. Mai drücken. Die Einkommensteuerreformen werden noch diskutiert, wobei die Finanzierung noch geklärt werden muss. Die Übergewinnsteuer wird zwar grundsätzlich befürwortet, hat aber noch nicht die volle Rückendeckung der Koalition.

Quelle