21 June 2026, 02:03

Bundesregierung zahlt Millionen durch Berechnungsfehler an Auslandszulagen falsch aus

Bundesregierung zahlte zu hohe Auslandsdienstbezüge

Bundesregierung zahlt Millionen durch Berechnungsfehler an Auslandszulagen falsch aus

Die deutsche Bundesregierung hat aufgrund eines Berechnungsfehlers zu hohe Auslandszulagen an im Ausland tätige Beamte gezahlt. Der Fehler führte zu falschen Einstufungen der Zonenstufen an mehreren Auslandsstandorten. Die finanziellen Auswirkungen werden auf rund fünf Millionen Euro geschätzt.

Von der Fehlkalkulation waren 71 von 220 Auslandsvertretungen betroffen, darunter auch Standorte in Litauen, wo deutsche Soldaten stationiert sind. Etwa ein Drittel aller Dienstorte deutscher Beamter im Ausland war von dem Fehler betroffen.

Der Fehler wurde inzwischen bei der diesjährigen Anpassung der Zonenstufen korrigiert. Allerdings verhindern rechtliche Hürden, dass die Regierung die zu Unrecht gezahlten Gelder von den Beamten zurückfordert. Das Auswärtige Amt prüft derzeit, ob Schadensersatzansprüche gegen das für die Fehlberechnung verantwortliche Unternehmen geltend gemacht werden können.

Der Fehler verursachte erhebliche finanzielle Verluste für den Staat. Die korrigierten Zonenstufen gelten ab sofort. Noch ist jedoch unklar, welche weiteren Schritte zur Rückforderung der verlorenen Mittel eingeleitet werden.

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