23 January 2026, 18:05

Brosda lehnt Altersgrenzen in sozialen Medien ab – setzt auf digitale Bildung statt Verbote

Ein Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" mit Bildern.

Brosda lehnt Altersbeschränkung für soziale Netzwerke ab - Brosda lehnt Altersgrenzen in sozialen Medien ab – setzt auf digitale Bildung statt Verbote

Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda, hat sich gegen Altersbeschränkungen und die Pflicht zur Verwendung von Klarnamen in sozialen Medien ausgesprochen. Stattdessen plädiert er dafür, junge Menschen im verantwortungsvollen Umgang mit Plattformen zu schulen – dies sei der effektivste Weg, um sie im Netz zu schützen.

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Brosda betonte, dass die Durchsetzung von Altersgrenzen in sozialen Netzwerken erhebliche praktische Hürden mit sich bringe. Auch lehnt er Forderungen nach einer generellen Klarnamenpflicht in digitalen Räumen ab. Sein Fokus liegt stattdessen darauf, Straftäter im Netz konsequent zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Anstatt den Zugang einzuschränken, setzt der Senator darauf, dass Kinder und Jugendliche früh lernen, sich sicher auf Plattformen zu bewegen. Digitale Kompetenz bezeichnete er als den besten Jugendschutz und erklärte: "Die Entwicklung von Fähigkeiten ist der beste Jugendschutz." Sein Ansatz zielt auf Aufklärung statt auf pauschale Verbote oder Identitätsprüfungen ab.

Brosdas Haltung bedeutet, dass unter seiner Führung weder neue Altersabfragen noch Klarnamenregelungen eingeführt werden. Seine Politik lenkt die Ressourcen stattdessen in die Vermittlung verantwortungsvollen Online-Verhaltens und die konsequente Anwendung bestehender Gesetze. Schulen und Eltern kommen dabei eine zentrale Rolle zu.