BHC unterliegt Flensburg deutlich – Winterpause als Chance zur Neuorientierung
Finn FuchsBHC unterliegt Flensburg deutlich – Winterpause als Chance zur Neuorientierung
Der Bergische HC (BHC) hat im letzten Spiel vor der Winterpause eine deutliche 29:36-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt kassiert. Trotz einiger Lichtblicke erholte sich das Team nie von einem katastrophalen Start, der die Gäste früh mit 0:4 in Rückstand brachte.
Mit dem Sieg festigte Flensburg den zweiten Platz in der Bundesliga, während der BHC nun bis zum 12. Januar Zeit hat, sich zu sammeln.
Das Spiel begann für den BHC denkbar schlecht: Innerhalb weniger Minuten lag die Mannschaft mit 0:4 zurück, und bis zur 20. Minute hatte sich die Lücke auf 3:10 erweitert. Die Gäste taten sich schwer, wieder ins Spiel zu finden. Trainer Markus Pütz machte später die vielen eigenen Fehler und die Unfähigkeit, Flensburgs Torhüter Benjamin Burić zu überwinden, für den schwachen Start verantwortlich.
Der BHC konnte den Rückstand zwar zeitweise auf drei Tore verkürzen, ging aber mit 16:21 in die Halbzeitpause. Trotz der Niederlage ragte Torwart Christopher Rudeck mit elf Paraden heraus, darunter zwei gehaltene Siebenmeter. Kreisläufer Lars Kooij zeigte seine beste Saisonleistung und traf sechsmal. Die Nachwuchstalente Søren Servos und Belal Massoud debütierten in der Bundesliga und machten mit jeweils zwei Toren auf sich aufmerksam. Niklas Michalski sammelte wertvolle Erfahrung durch längere Einsatzzeiten in der höchsten Spielklasse. Trainer Pütz zeigte sich nach dem Spiel trotz der Niederlage zufrieden mit der Moral seiner Mannschaft in den letzten zehn Minuten. Allerdings hatten die langfristigen Verletzungsausfälle sowie der kurzfristige Ausfall des Rückraumspielers Nico Schöttle, der sich einer Operation unterziehen musste, die Optionen des BHC deutlich eingeschränkt.
Die Niederlage gibt dem BHC in der Winterpause Gelegenheit zur Reflexion. Die Spieler kehren am 5. Januar zum individuellen Training zurück, das nächste Pflichtspiel steht am 12. Januar an. Flensburg hingegen bleibt nach dem souveränen Sieg auf dem zweiten Tabellenplatz der Bundesliga.
