Berlin Volleys vor doppelter Feuerprobe in Champions League und Bundesliga
Finn FuchsVor schwierigen Auswärtsspielen - Volleys hoffen auf Trendwende - Berlin Volleys vor doppelter Feuerprobe in Champions League und Bundesliga
Berlin Volleys vor entscheidender Woche im Volleyball
Die Berlin Volleys stehen vor einer entscheidenden Woche im Volleyball. Zunächst empfängt das Team am Mittwoch in der Champions League den amtierenden Klub-Weltmeister Perugia. Nur wenige Tage später reisen sie nach Lüneburg, wo sie am Samstag im Bundesliga-Spitzenspiel auf den Tabellenführer treffen – mit Revanchegedanken nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel.
Der Verein hatte kürzlich nach zweieinhalb Jahren unter Joel Banks einen Trainerwechsel vollzogen. Der britische Coach verließ den Club am 13. Januar 2026, nachdem das Verhältnis zwischen ihm und der Mannschaft zunehmend belastet war. Assistenztrainer Alexandre Leal übernahm interimistisch die Cheftrainerrolle, doch eine offizielle Bekanntgabe für eine dauerhafte Lösung steht noch aus.
Der Wechsel hat die Probleme des Teams jedoch noch nicht vollständig behoben. Geschäftsführer Kaweh Niroomand verzeichnet zwar erste positive Entwicklungen seit der Umstellung, doch die Herausforderungen bleiben. Verletzungen schwächen den Kader zusätzlich: Nur zwei Stamm-Mittelblocker stehen zur Verfügung, und Libero Kyle Dagostino fehlte im letzten Spiel gegen Giesen verletzungsbedingt. Während das Duell gegen Perugia als wichtige Vorbereitung dient, liegt der eigentliche Fokus auf dem Samstagsspiel. Ein Sieg in Lüneburg würde die Berlin Volleys punktgleich mit dem Konkurrenten bringen und die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen.
Für die Berlin Volleys beginnt eine Phase, die über ihre Saison entscheiden könnte. Das Champions-League-Spiel gegen Perugia bietet eine Bewährungsprobe vor dem entscheidenden Ligaduell. Ein Erfolg in Lüneburg könnte ihre Bundesliga-Kampagne neu beleben und nach den jüngsten Rückschlägen wieder Schwung in die Mannschaft bringen.
