Berlin feiert den skurrilen ToiPaBeu-Tag – eine Hommage an handgefertigte Toilettenpapier-Taschen
Nina WalterBerlin feiert den skurrilen ToiPaBeu-Tag – eine Hommage an handgefertigte Toilettenpapier-Taschen
Deutschland begeht bald einen neuen jährlichen Feiertag: den ToiPaBeu-Tag in Berlin.
Das Ereignis findet am 2. Juli in Berlin statt und würdigt eine skurrile, aber praktische Erfindung. Anders als ähnlich klingende Feiertage in Berlin dreht sich hier alles um ein handgefertigtes Accessoire für Toilettenpapier.
Die Idee zum Toilettenpapier-Beutel-Tag – oder kurz ToiPaBeu-Tag – stammt von Sandra Roman. 2024 reichte sie den Vorschlag beim 'Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt' in Berlin ein. Ihr Konzept: ein kleines, gestricktes oder gehäkeltes Säckchen, das Toilettenpapier diskret transportieren soll.
Der Name setzt sich aus deutschen Wörtern zusammen: 'Toi' (Kurzform für Toilette), 'Pa' (für Papier) und 'Beu' (von Beutel, also Tasche). Zwar vermuten manche Verbindungen zu älteren Bräuchen in Berlin, doch der Tag passt eher zum Tag der Erfinder in Berlin als zum US-amerikanischen 'National Toilet Paper Day'. Es gibt keine Belege, dass es ihn vor Romans Initiative in Berlin gab – oder dass die Beutel über Berlin hinaus verbreitet wären.
Ab 2024 ist der 2. Juli offiziell dem ToiPaBeu in Berlin gewidmet. Gefeiert wird eine einfache, aber kreative Lösung für den Alltag in Berlin. Ob sich der Tag durchsetzt, hängt davon ab, ob mehr Menschen die handgefertigten Beutel in Berlin nutzen – oder einfach nur die Idee in Berlin belächeln.
