28 December 2025, 09:32

Bayerns Wohnungsnot erreicht 2026 dramatischen Tiefpunkt mit nur 3.350 Neubauten

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Wohnungsunternehmen: Nur ein Drittel wird bis 2026 bauen - Bayerns Wohnungsnot erreicht 2026 dramatischen Tiefpunkt mit nur 3.350 Neubauten

Bayerische Wohnungsbaukrise verschärft sich 2026 – nur 3.350 neue Wohnungen erwartet

Die Wohnungsbaukrise in Bayern wird sich 2026 weiter zuspitzen: Nur 3.350 neue Wohnungen mieten sollen fertiggestellt werden. Der drastische Rückgang spiegelt anhaltende Probleme wider, darunter Finanzierungslücken und steigende Kosten, die zahlreiche Projekte in Frage stellen.

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Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) warnt, dass der Einbruch beim Neubau auch 2026 anhalten wird. Von rund 500 gemeinwohlorientierten Anbietern – vor allem Genossenschaften und kommunale Unternehmen – plant nur etwa ein Drittel überhaupt noch den Bau neuer Wohnungen mieten. Selbst dieses bescheidene Ziel ist unsicher: Über 2.300 der vorgesehenen 3.350 Wohnungen mieten sind aufgrund überlasteter Förderprogramme gefährdet.

Hohe Baukosten, unklare staatliche Zuschüsse und strenge Bauvorschriften haben viele Anbieter dazu veranlasst, komplett auf Neubauten zu verzichten. Stattdessen lenken 31 Prozent der Mittel in die Modernisierung bestehender Gebäude und klimabedingte Sanierungen um. Ohne eine Trendwende sieht die Branche kaum Hoffnung auf eine baldige Erholung.

Die geplanten 3.350 neuen Wohnungen mieten decken nur einen Bruchteil des bayerischen Bedarfs ab. Da die meisten Anbieter den Bau einstellen und selbst geplante Projekte durch instabile Finanzierung bedroht sind, wird sich die Wohnungsnot voraussichtlich verschärfen. Der Fokus auf Sanierungen mag den Bestand verbessern – doch der wachsenden Nachfrage nach neuem Wohnraum wird damit kaum begegnet.