11 November 2025, 10:04

Bayern streicht Starthilfegeld für Kinder – und rettet stattdessen Kitas vor der Schließung

Ein kleines Baby in einer Wiege.

Bayerisches Kabinett streicht neues 'Kinderstartgeld' - Bayern streicht Starthilfegeld für Kinder – und rettet stattdessen Kitas vor der Schließung

Bayern hat seine Pläne für ein Starthilfegeld für Kinder fallen gelassen und leitet die Mittel stattdessen in die Unterstützung von Kitas um. Die Entscheidung gab Ministerpräsident Markus Söder nach der Haushaltsklausur der Staatsregierung bekannt.

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Die geplante einmalige Zahlung von 3.000 Euro für Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren werden, wird damit gestrichen. Mit dem Schritt soll verhindert werden, dass Kitas aufgrund steigender Betriebskosten schließen müssen. Söder begründete dies mit den Worten: „Was nützt Eltern eine direkte finanzielle Unterstützung, wenn es keine Betreuungsplätze gibt?“

Bisher erhielten Eltern kleiner Kinder in Bayern insgesamt mindestens 6.000 Euro vom Freistaat. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung beschlossen, die direkten Familienleistungen zu halbieren und die Kita-Förderung schrittweise abzubauen. Nun fließen diese Gelder vollständig in die Sicherung der Kita-Plätze.

Da es bundesweit weder einheitliche Regelungen noch genehmigte Programme für ein Kinderstarthilfegeld gibt, setzt Bayern nun auf die Priorisierung von Betreuungsplätzen statt auf direkte Zahlungen an Eltern. Die Umwidmung der Mittel soll die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen sichern und Kindern den Zugang zu Betreuung garantieren.