Banken und Chainlink starten "Project Pangea" für revolutionären Devisenhandel mit Stablecoins
Elias HofmannBanken und Chainlink starten "Project Pangea" für revolutionären Devisenhandel mit Stablecoins
Eine Gruppe großer Finanzinstitute hat sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um Project Pangea zu starten. Die Initiative zielt darauf ab, Devisengeschäfte mithilfe von Blockchain-Technologie zu modernisieren – mit besonderem Fokus auf direkte Transaktionen zwischen Euro- und Korean-Won-Stablecoins.
Im Rahmen von Project Pangea arbeiten Banken und Chainlink an der Erprobung eines neuen, auf Stablecoins basierenden Devisenhandelsystems. Die Plattform soll sofortige T+0-Abwicklung für internationale Überweisungen zwischen regulierten digitalen Versionen des Euro und des Koreanischen Won ermöglichen.
Chainlink stellt dabei Datenfeeds, plattformübergreifende Kompatibilität und die Koordination der Transaktionen bereit. Zudem verbindet das Unternehmen traditionelle Swift-Systeme mit dezentralen Netzwerken (Distributed Ledger). Dadurch wird ein reibungsloser Übergang zwischen alter und neuer Infrastruktur sichergestellt.
FairSquareLab steuert seine Blockchain-basierte Devisenabwicklungsplattform bei. Die Technologie unterstützt synchronisierte Zahlung-gegen-Zahlung-Transaktionen (Payment-versus-Payment) zwischen digitalen Währungen. Sie wird parallel zum Pangea-Layer-1-Netzwerk betrieben, um Effizienz und Sicherheit zu erhöhen.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu schnelleren und direkteren Währungsabwicklungen. Finanzinstitute testen das System derzeit in einer Pilotphase auf seine Zuverlässigkeit. Bei Erfolg könnte es die Abwicklung internationaler Devisentransaktionen grundlegend verändern.







