Asbest-Fund stoppt kurzzeitig Sanierung der Braunschweiger Stadthalle
Elias HofmannAsbest-Fund stoppt kurzzeitig Sanierung der Braunschweiger Stadthalle
Asbest-Vorfall unterbricht Sanierungsarbeiten in Braunschweigs Stadthalle
Ende Januar kam es in der Braunschweiger Stadthalle zu einem unerwarteten Asbest-Zwischenfall, der die laufenden Sanierungsarbeiten vorübergehend unterbrach. Im großen Saal löste sich ein kontaminierter Randstreifen, zerbrach und löste sofortige Maßnahmen durch Fachkräfte für Gefahrstoffe aus. Trotz der Störung bestätigen Verantwortliche, dass das Projekt planmäßig bis zur geplanten Eröffnung 2028 fertiggestellt werden soll.
Der Vorfall ereignete sich, als sich während der Bauarbeiten ein Abschnitt asbesthaltigen Materials löste. Spezialisten für gefährliche Stoffe sicherten umgehend die betroffene Zone ab und hielten sich strikt an die Sicherheitsvorschriften. Mittlerweile wurden die meisten belasteten Bereiche vollständig dekontaminiert.
Die örtliche Gewerbeaufsichtsbehörde wurde informiert, ein unabhängiger Gutachter prüfte die Lage. Natascha Wessling, Geschäftsführerin der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, lobte die schnelle und professionelle Bewältigung des Vorfalls. Zwar mussten die Bauabläufe angepasst werden, doch langfristige Verzögerungen werden nicht erwartet.
Die kombinierte Bauversicherung hat zugesagt, alle anfallenden Kosten zu übernehmen. Da die meisten kontaminierten Bereiche inzwischen geräumt sind, laufen die Sanierungsarbeiten wie vorgesehen weiter. Der Eröffnungstermin der Stadthalle im Jahr 2028 bleibt trotz des Asbest-Vorfalls unverändert. Durch die Versicherungsdeckung entstehen dem Projekt keine zusätzlichen finanziellen Belastungen. Die Arbeiten schreiten stetig voran, wobei die Sicherheitsvorkehrungen weiterhin konsequent eingehalten werden.






