Albaraka in Kiel: Geheimtipp für arabisch-türkische Küche oder schon geschlossen?
Nina Walter
Albaraka in Kiel: Geheimtipp für arabisch-türkische Küche oder schon geschlossen?
Albaraka liegt in der Bahnhofstraße, nur etwa fünf Gehminuten vom Kieler Hauptbahnhof entfernt. Man könnte es leicht übersehen – ein weiterer Laden zwischen einem Dönerimbiss und einem beliebigen Einzelhandelsgeschäft –, doch wer es kennt, kommt wegen des gegrillten Fleisches und der arabisch-türkischen Gerichte hierher.
Innen ist es schlicht eingerichtet: ein paar Tische, keine aufwendige Dekoration, nur der Duft von Gewürzen und bratendem Fleisch. Die Speisekarte bietet, was man erwartet – Döner (im Fladenbrot oder auf dem Teller), Spieße, Köfte, Hummus, Taboulé. Nichts, was man nicht schon anderswo gesehen hätte, wenn man diese Küche mag, aber die Portionen sind großzügig und das Fleisch schmeckt. Genau das zieht die Stammgäste immer wieder an.
Die Öffnungszeiten sind allerdings ungewöhnlich: nur montags bis freitags von 11 bis 20 Uhr, am Wochenende komplett geschlossen. Nicht gerade typisch für ein Lokale in der Innenstadt, aber es scheint zu ihrer Kundschaft zu passen – meistens Leute, die unter der Woche schnell Mittag- oder ein frühes Abendessen einnehmen.
Hier ist der Haken: Es ist nicht ganz klar, ob der Laden noch durchgehend in Betrieb ist. Einige Online-Einträge geben an, er sei dauerhaft geschlossen, doch es gibt auch aktuelle Berichte von Gästen, die dort gegessen haben. Manchmal geht der Anruf nur auf die Mailbox. Wer vorhat hinzugehen, sollte am besten vorher vorbeischauen oder nach aktuellen Infos suchen.
Falls das Restaurant doch geöffnet hat, ist es eine solide Adresse für eine schnelle Mahlzeit. Keine Spielereien, kein Hype – einfach gut gewürztes Fleisch und ehrliche Hausmannskost. Die Adresse lautet Bahnhofstraße 30, mitten in der Kieler Innenstadt. Aber am Samstag sollte man nicht auftauchen und etwas essen wollen – und auch kein luxuriöses Ambiente erwarten, wenn man durch die Tür tritt.







