16 March 2026, 00:05

AfD legt bei Kommunalwahlen stark zu – Grünen verlieren deutlich in Hessen

Eine Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigt, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

CDU und SPD gewinnen in Wiesbaden - Grüne erleiden Significant losses - AfD legt bei Kommunalwahlen stark zu – Grünen verlieren deutlich in Hessen

Bei den jüngsten Kommunalwahlen in Deutschland haben sich bemerkenswerte Verschiebungen in der Wählergunst gezeigt. In Hessen verzeichnete die rechtspopulistische AfD deutliche Zugewinne in Wiesbaden, während die Grünen einen starken Rückgang hinnehmen mussten. CDU und SPD konnten ihre Positionen leicht ausbauen, die FDP hingegen erlitt einen drastischen Einbruch.

In Wiesbaden erreichte die AfD 12,7 Prozent der Stimmen – ein Plus von 6,2 Prozentpunkten seit 2021. Das Ergebnis bestätigt einen Trend, der sich bereits bei den bayerischen Kommunalwahlen Anfang dieses Monats abzeichnete: Dort stieg die Partei von 4,7 Prozent im Jahr 2020 auf landesweit 12,2 Prozent. Für die AfD war es die erste vollständige Teilnahme an Kreis- und Stadtratswahlen in Bayern, mit besonders starken Debüts wie 13,7 Prozent im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Die CDU blieb in Wiesbaden mit 26,3 Prozent stärkste Kraft und legte 2,8 Punkte gegenüber 2021 zu. Die SPD folgte mit 22,2 Prozent (plus 1,9 Punkte). Die Grünen hingegen fielen auf 15,3 Prozent zurück und verloren damit 6,1 Punkte im Vergleich zu ihrem Ergebnis von 2021.

Auch kleinere Parteien verzeichneten Veränderungen: Die Linke gewann 1,6 Punkte hinzu und kam auf 7,8 Prozent, während die FDP auf 5,0 Prozent abstürzte – ein Minus von 5,4 Punkten. Die aktuellen Zahlen beziehen sich bisher nur auf die Erststimmen für die Parteien; weitere Ergebnisse stehen noch aus.

Die vorläufigen Resultate unterstreichen den wachsenden Einfluss der AfD in der Kommunalpolitik, insbesondere in Hessen und Bayern. Der Rückgang der Grünen steht im Kontrast zu den moderaten Zuwächsen von CDU und SPD, während die Verluste der FDP auf eine schwindende Unterstützung hindeuten. Die endgültigen Ergebnisse hängen von den noch ausstehenden Stimmen ab.

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