22-Jähriger schmuggelt 7.800 Zigaretten in manipuliertem Automaten über die Grenze
Nina WalterZoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - 22-Jähriger schmuggelt 7.800 Zigaretten in manipuliertem Automaten über die Grenze
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde bei dem Versuch erwischt, tausende Zigaretten illegal nach Deutschland zu schmuggeln. Der Mann wurde auf der Autobahn A3 im Landkreis Deggendorf von Zollbeamten angehalten, nachdem diese den Verdacht geschöpft hatten, dass mit dem Zigarettenautomat in der Nähe seines Fahrzeugs etwas nicht stimmte. Bei der Kontrolle entdeckten sie ein verstecktes Depot, das die gesetzlich erlaubte Menge bei Weitem überstieg.
Gegenüber den Behörden gab der Fahrer zunächst an, lediglich 800 Zigaretten bei sich zu führen – die Höchstmenge, die zollfrei eingeführt werden darf. Doch die Beamten bemerkten, dass der Zigarettenautomat ungewöhnlich aussah, als sei er verändert worden. Eine genauere Überprüfung förderte 7.800 nicht deklarierte Zigaretten zutage, die im Inneren des Geräts versteckt waren.
Die Ware stammte aus Bulgarien, die hinterzogenen Abgaben belaufen sich auf insgesamt 1.610 Euro. Neben dem versteckten Fund beschlagnahmten die Beamten auch die 800 Zigaretten, die der Mann in seinem Gepäck ordnungsgemäß angegeben hatte. Nun droht dem Autofahrer ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung. Weitere Details zum laufenden Fall gab die Staatsanwaltschaft nicht bekannt.
Der Vorfall unterstreicht die Risiken des grenzüberschreitenden Schmuggels von Waren. Die beschlagnahmten Zigaretten sowie das manipulierte Autoradio werden voraussichtlich als Beweismittel sichergestellt. Bei einer Verurteilung wegen Hinterziehung von Einfuhrsteuern müssen der Fahrer mit empfindlichen Strafen rechnen.
