13. Februar: Zwischen Kultur, Machtkämpfen und einer Münchner Tragödie
Nina WalterWas passierte am 13. Februar? - 13. Februar: Zwischen Kultur, Machtkämpfen und einer Münchner Tragödie
Der 13. Februar – ein Datum zwischen Kultur, Tragödien und politischen Weichenstellungen
Der 13. Februar vereint über die Jahrzehnte hinweg kulturelle Meilensteine, schicksalhafte Ereignisse und politische Entscheidungen. Von Unternehmensübernahmen bis zu prominenten Geburten und Todesfällen prägt dieser Tag die Geschichte. In diesem Jahr wurde er zudem von einem tödlichen Anschlag in München überschattet.
1981 erweiterte der Medienmagnat Rupert Murdoch sein Imperium mit dem Kauf der Times und veränderte damit den britischen Journalismus nachhaltig. Fünf Jahre später erlebte Deutschland seine bis dahin größte Unternehmensfusion, als Daimler-Benz die AEG übernahm – ein Deal, den das Bundeskartellamt absegnete.
Auch die Kunst- und Unterhaltungswelt verbindet vieles mit dem 13. Februar. 2001 starb die deutsche Schlagersängerin Manuela – am selben Tag kam Svenja Müller zur Welt, die 2024 Europameisterin im Beachvolleyball werden sollte. Bereits 1976 wurde die kanadische Popsängerin Leslie Feist geboren, während die deutsche Schriftstellerin Katja Lange-Müller 1951 das Licht der Welt erblickte.
Musikfans erinnern sich noch gut an das Jahr 1996, als die britische Band Take That ihre Trennung bekannt gab – eine Nachricht, die unter Fans weltweit für Bestürzung sorgte. In der Politik sprach der US-Senat Donald Trump 2021 in seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren frei, da die notwendige Zweidrittelmehrheit für eine Verurteilung fehlte.
Doch in diesem Jahr traf München an diesem Datum eine Tragödie: Ein Autofahrer raste in eine Demonstration der Gewerkschaft Ver.di und verletzte mindestens 30 Menschen. Zwei Opfer – eine Mutter und ihr Kind – erlagen später ihren Verletzungen.
Die Ereignisse des 13. Februar umfassen Triumphe, Verluste und plötzliche Gewalt. Während manche Daten für kulturelle Umbrüche oder wirtschaftliche Entscheidungen stehen, lastet auf anderen nun das Gewicht jüngster Tragödien. Der Anschlag in München hat dabei besonders tiefe Spuren in der Stadtgeschichte hinterlassen.
Memorialveranstaltung und Prozessaktualisierungen ein Jahr nach dem Münchner Angriff
Eine öffentliche Gedenkveranstaltung für die Opfer des Münchner Angriffs im Jahr 2025 findet am 13. Februar 2026 am Ort des Geschehens statt. Die Veranstaltung, die um 13:00 Uhr Ortszeit beginnt, markiert den ersten Jahrestag des islamistisch inspirierten Angriffs. Der Verdächtige, der derzeit vor dem Oberlandesgericht München steht, muss sich unter anderem wegen Mord und versuchten Mord verantworten. Die Stadt unterhält einen Unterstützungsfonds für Überlebende, auf den per Telefon oder E-Mail zugegriffen werden kann, wie im neuesten Update angegeben.